1962

Eine weitere Steigerung der Brandeinsätze und technischen Hilfeleistungen auf 132 ist zu verzeichnen. Zur Verbesserung der Empfangslage für Sprechfunkverkehr, wird am Gebäude der Mödlinger Bühne eine Hochantenne errichtet, die durch eine im Zeughaus befindliche Fernsteuerung betrieben wird. Zwei Handfunkgeräte werden angekauft.

Einen großen Fortschritt in der Entwicklung der Brandbekämpfung bringt das Pulver-Löschverfahren. Kommandant Mayer erkennt die Bedeutung dieser Löschtechnik und stellt ein Universallöschfahrzeug in Dienst. Dieses ULF verfügt über eine 750kg Minimax- Pulverlöschanlage, einen 1000l Wasser-, 300l Schaum- Kombitank, sowie einer Hochdruck- und Normaldruckpumpe mit Schnelllöscheinrichtung. Die Bewährungsprobe zeigt beim Brand am Frachtenbahnhof im gleichen Jahr die hervorragende Löschwirkung dieses Verfahrens bei einem in Brand geratenen 40.000l Äthyl-Acetat- Tankwagenzug.

Beim Brand in der Lackfabrik Peter Stoll in Guntramsdorf verhindert der Einsatz von zwei Pulver-Strahlrohren eine Katastrophe größten Ausmaßes. Bei diesem Löschangriff zeichnen sich besonders die Kameraden Rudolf Andre und Werner Brixel aus, die nach der weiteren Explosion eines Behälters, schwere Brandwunden erleiden und trotz ihrer Verletzungen den Einsatz zu Ende führen.

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