Eine einsatzreiche Nacht begann mit einer Menschenrettung. In den darauffolgenden Stunden rückte die Feuerwehr Mödling zu drei weiteren Einsätzen aus. Insgesamt wurden fünf Menschen durch die Einsatzkräfte gerettet.
Kind steckt mit Kopf in Geländer
Am Samstagabend, gegen 19:30 Uhr ging ein Notruf ein. Ein Kind steckte mit dem Kopf im Treppengeländer. Unverzüglich rückten die freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr Mödling aus. Vor Ort wies die Mutter des Kindes den Einsatzleiter und zwei weitere Kameraden ein und führte sie ins Treppenhaus. Ein Kind steckte zwischen mit dem Kopf zwischen zwei Holzlatten des Treppengeländers, war allerdings unverletzt. Um möglichst wenig Schaden anzurichten, wurde der Handlauf der Treppe händisch hochgeklopft, sodass die vertikalen Latten auseinander gebogen und das Kind befreit werden konnte. Nach einem kurzen Check durch die Rettung war der Einsatz auch schon wieder beendet.
Vier Personen aus Lift befreit
Kurz nach Mitternacht folgte die nächste Alarmierung. Am Bahnhof saßen vier Personen im Lift fest. Die Aufzugskabine stand im Untergeschoß, jedoch öffneten sich die Türen nicht. Die Befreiung gestaltete sich schwierig, da die Verriegelung der Innentüren nicht händisch geöffnet werden konnte. Schlussendlich wurde ein Flügel der Türe durch die Feuerwehr demontiert und die vier Personen konnten unverletzt aus dem Aufzug gerettet werden. Der Lift wurde anschließend gesperrt und außer Betrieb genommen.
Anforderung des Drohnenteams nach Gaaden
Als die Mannschaft gerade von der Liftöffnung wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt war, forderte die Feuerwehr Gaaden das Mödlinger Drohnenteam zur Unterstützung an. Am Anninger sollte sich laut eines Anzeigers ein offenes Feuer im Bereich der Krausten Linde befinden. Da die Feuerwehren Gaaden und Hinterbrühl zu Fuß und mit Fahrzeugen keine Brandstelle finden konnten, entschied die Einsatzleiterin eine letzte Kontrolle aus der Luft durchzuführen. Kurz nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde der Drohnenlandeplatz aufgebaut und das Fluggerät in die Luft gebracht. Auch mit der Wärmebildkamera der Drohne konnte im genannten Bereich keine Brandstelle ausfindig gemacht werden.
Brandmelder in Wohnhaus ausgelöst
Während des Drohneneinsatzes ging ein neuerlicher Alarm für die Feuerwehr Mödling ein - der vierte in nur sieben Stunden. Diesmal hatte ein Brandmelder in einer Wohnhausanlage ausgelöst. Nach kurzer Erkundung konnte jedoch auch hier rasch Entwarnung gegeben werden. Ein Auslösegrund war nicht feststellbar.



















