Am 05. Mai wurde die Kranmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Mödling zu einem technischen Einsatz infolge eines Verkehrsunfalls alarmiert. Ein Sattelzug war von der Fahrbahn abgekommen und kam im angrenzenden Feld schwer beschädigt zum Stillstand. Die Zugmaschine war nicht mehr fahrbereit.
Zur Bergung des Schwerfahrzeuges wurde das in Mödling stationierte Kranfahrzeug des NÖ Landesfeuerwehrverbandes von der örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Pottendorf angefordert.
Bereits auf der Anfahrt ereignete sich auf der Autobahn im Bereich Wiener Neudorf ein weiterer Verkehrsunfall. Die Kranmannschaft hielt umgehend an, um Erste Hilfe zu leisten. Diese war jedoch glücklicherweise nicht mehr erforderlich, da sich der Lenker bereits selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien konnte und erstversorgt wurde. Die Feuerwehr Wiener Neudorf, in deren Einsatzgebiet sich die Unfallstelle befand, arbeitete den Einsatz in Folge ab. Das Kranfahrzeug konnte daraufhin die Fahrt zum eigentlichen Einsatzort fortsetzen.
Nach dem Eintreffen sowie einer ersten Erkundung, wurden die Fahrzeuge entsprechend positioniert. Die Feuerwehr Pottendorf unterstützte hierbei bei den Einsatzmaßnahmen. Parallel zur Bergung wurde die Ladung des Sattelzuges durch eine ebenfalls anwesende Fachfirma entladen, um weitere Schritte zu erleichtern. Anschließend wurde am Anhänger mittels Kettengehänge angeschlagen. Für die Bergung kamen ebenso eine Hebetraverse sowie geeignete Hebebänder zum Einsatz.
In weiterer Folge wurde der Anhänger angehoben, sodass eine Trennung von der beschädigten Zugmaschine möglich war. Diese wurde danach mit Unterstützung der Seilwinde eines Abschleppunternehmens aus dem Feld gezogen.Nach erfolgreicher Entkopplung der Zugmaschine, wurde der Anhänger auf eine Ersatz-Zugmaschine umgesetzt und ordnungsgemäß angekoppelt. Durch gezielte Kranhübe wurde der Sattelzug zusätzlich unterstützt, um die leichte Steigung aus dem Feld zu überwinden. Anschließend konnte die Weiterfahrt selbstständig fortgesetzt werden.
Der Einsatz konnte nach rund vier Stunden erfolgreich beendet werden. Insgesamt standen fünf Mitglieder im Einsatz.




































