Am Freitag den 25. September wurde die Feuerwehr Mödling um kurz nach 20:00 Uhr zu einem ausgelösten Kohlenmonoxid (CO) Melder in ein Einfamilienhaus im Mödlinger Stadtgebiet alarmiert. Bereits am Notruf wurde angegeben, dass zwei Tage zuvor Pellets eingelagert wurden und der CO-Melder im Keller 35ppm anzeige.
Bei Eintreffen der Feuerwehr Mödling wurde der Keller bereits durch ein Fenster belüftet. Dennoch konnten 7-10ppm im gesamten Keller mit einem Mehrgasmessgerät gemessen werden. Diese Messerergebnisse bestätigen sich mit Prüfröhrchen. Im Pelletslagerraum konnten höhere Werte gemessen werden. Auch im Erdgeschoss waren geringe Werte feststellbar.
Insbesondere noch nicht lange abgelegene bzw. noch feuchte Pellets können nach der Einlagerung Kohlenmonoxid freisetzen. Bei nicht ausreichender Belüftung kann es dadurch zu einem Austritt des gefährlichen geruch- und farblosen Gases aus dem Lager kommen. Die Freisetzung des Gases aus den Pellets kann bis zu mehreren Wochen andauern.
Umgehend wurde daher die Belüftung des Lagers kontrolliert und die Belüftung des Gebäudes durch Fenster fortgesetzt. Zur Unterstützung der Maßnahmen wurde eine Türe vom Pelletslagerraum ins Freie geöffnet.
Zusätzlich wurde durch den Einsatzleiter telefonisch der Schadstoffberatungsdienst kontaktiert. Die vorhandenen Möglichkeiten der mechanischen Belüftung des Lagers wurden durch diesen als unzureichend eingeschätzt. Eine regelmäßige Belüftung des Raumes wird daher durch geöffnet halten von Türen und Fenstern im Keller sichergestellt, wodurch die Gefahr minimiert wird.
Weitere Maßnahmen werden durch den zuständigen Rauchfangkehrer und die Behörde geprüft werden.
Die Bewohner handelten bereits im Vorfeld richtig und installierten mehrere Kohlenmonoxid Melder in ihrem Einfamilienhaus. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass die Gefahr rechtzeitig festgestellt und wichtige Maßnahmen gesetzt werden konnten













