Zugsübung 2. Zug
Datum: 10.04.2018

Garagenbrand mit massiver Rauchentwicklung

Die Zugsübungen im Monat April beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Garagenbrand. Am Abend des 10.04. fand die Zugsübung des 2. Zuges am Übungsgelände der Freiwilligen Feuerwehr Mödling statt. Um ca. 19 Uhr wurden die Kameraden mit der Einsatzübungsmeldung „Garagenbrand“ alarmiert. Umgehend wurden 3 Einsatzfahrzeuge besetzt und die Mannschaft rückte zum nahe gelegenen Übungsort aus.

Vorort bot sich dem als erstes eingetroffenen Einsatzleiter folgende Lage: Durch ein halb offenes Garagentor konnte offensichtlicher Feuerschein wahrgenommen werden. Zusätzlich drang dichter Rauch aus der Garage, sowie dem angrenzenden Objekt, einem Einfamilienhaus. Die Verbindungstüre zwischen Garage und Wohnhaus stand sichtbar offen, sodass das Feuer bereits auf Teile der Einrichtung des Wohnhauses übergriff. Da nicht klar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, beorderte der Einsatzleiter, nach Durchgeben der Brandbestätigung an die anrückenden Kräfte, weitere Einsatzmittel zur Einsatzstelle.

Das erst eintreffende Fahrzeug „Tank 1“ stellte einen Atemschutztrupp zur Personensuche im betroffenen Einfamilienhaus. Der gleichzeitig eintreffende Atemschutztrupp des zweiten Tanklöschfahrzeuges begann mit der Brandbekämpfung über die Garage. Da sich der Brand glücklicherweise nur auf den Durchgang beschränkte, konnte das Feuer sehr rasch eingedämmt werden. Nach vollständigem Ablöschen des Brandes unterstützte der Atemschutztrupp den ersten Trupp bei der Personensuche. Parallel wurde eine Überdruckbelüftung gestartet, um den sichtbehindernden Rauch aus dem betroffenen Objekt zu entfernen und eine effizientere Personensuche zu ermöglichen. Bereits nach einigen Minuten konnte eine Person entdeckt und erfolgreich mittels Notrettungsset über das Stiegenhaus gerettet werden.

In der Anfangsphase der Übung wurden aus der Garage mehrere Fässer mit unbekannten Chemikalien geborgen. Diese wurden aufgrund ihrer erhöhten Temperatur aus der Deckung gekühlt. Zusätzlich stand während des kompletten Atemschutzeinsatzes eine Anleiterbereitschaft im Einsatz, um bei Notfällen den eingesetzten Trupps einen zweiten Rettungsweg zu ermöglichen. Nach Abschluss der Menschenrettung erfolgte eine umfassende Überdruckbelüftung und eine Nachkontrolle des Brandherdes.

Nach Abschluss der Übung wurde das ganze Geschehen bei einer Nachbesprechung aufgearbeitet und auf einzelne Punkte näher eingegangen. Der Fokus dieser Übung lag neben der Perfektionierung des Einsatzablaufes vor Allem auf dem sicheren Vorgehen im Atemschutzeinsatz, und auf den verschiedenen Kommunikationsarten im Atemschutzeinsatz. Übungen wie diese sind unverzichtbar für ein routiniertes und sicheres Handeln in Ernstfällen.

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